DAS BIERBRAUEN IST EINE ERLERNBARE KUNST





Braukurse gibt es zb. bei : Daum Bräu Michelstadt Odenwald, im Brauhaus Barbarossa Schöllkrippen Unterfranken,  Brauerei Faust in Miltenberg am Main ,usw.



           









Der Brauvorgang:             mit mehreren Rezepten zum leichten nachbrauen

Infusionsbrauverfahren 3 stufig mit Maischesack Technik (Vorteil :  ,ständiges Rühren entfällt)

Für 20 liter Bier werden etwa 4,5 bis 5KG Braugerste(Malz)(Schüttung ) benötigt.Zusätzlich Brauwasser,je Kg etwa 4 Liter bei hellem Bier für den Hauptguss und 3l je Kg für den sogenannten Nachguss (anschwänzen)
Bei dunklen Bieren 3liter Wasser je Kg für den Hauptguss und 4l je Kg für den Nachguss
zusätzlich Hopfen (Bitter oder Aromahopfen) je nach Rezept
und Brauhefe (ober oder untergärig)


    Ganz wichtig: Vor dem Brauen Meldung an das zuständige Hauptzollamt und Erlaubnis einholen.   

    
     Es gibt eine Zoll Nr und Erlaubnis zum Hausbrauen.

     200 Liter pro Jahr zollfrei zum privatem Verbrauch.      Wenn mehr gebraut wird etwa 6€  je nach Stammwürze des Bieres Zollgebühr  pro 100 
     Liter   (Stand 2016)

     Danach kann es los gehen.


1)  Schroten:   Zunächst muss das Braumalz mit einer Schrotmühle geschrotet werden.
      Es gibt aber auch bereits geschrotetes Malz im Versandhandel zu kaufen,         ungeschrotetes Malz lässt sich aber länger lagern.


HAUPTGUSS

   Einmachtopf mit Temperaturregler  dient als Braukessel

2) Einmaischen:

   Rastdauer 25 bis30 Minuten
   Eiweißrast (Protease)  38- 53°C Eiweiß wird durch Enzyme aufgespalten und abgebaut.(Klärung,Haltarkeit,Vollmundigkeit
   Brauwasser auf ca 40°C  erhitzen,( je nach Vorschrift im entsprechendem Rezept unterschiedlich)
   Maischesack in  Brautopf einhängen und Braumalz langsam einschütten. ( Feinstaub)  Mit dem Braupaddel umrühren und einweichen lassen.


   Rastdauer  bis 50 Minuten
   Maltoserast (Beta Amylase) 60-65°C       Stärke wird in Malzzucker umgewandelt
   Temperatur auf etwa 63°C erhöhen und vorgeschriebene Zeit (Rezept) halten. Ab und zu umrühren und Maischesack hin und her bewegen.


   Rastdauer 20 bis 25 Minuten
   Verzuckerungsrast(Alpha Amylase)70 bis 74°C  vergärbarer Zucker wird durch Enzyme verflüssigt


   Jetzt erfolgt die Jodprobe mit Brauerjod und etwas Maische   Bei violettfärbung= noch nicht ok  Rastzeit verlängern  
   Bei gelbfärbung alles richtig gemacht

  
   Abmaischen bei 76°C bis maximal 78°C
   Temperatur auf max 78°c erhöhen,sonst Zerstörung der Enzyme
   Heizung abschalten  20 Minuten ruhen lassen

   Maischvorgang beendet


   Die Maische wird jetzt abgeläutert,
 
   Maischesack in Läuterbottich mit Auslaufhahn geben und restliche Maische über den Läuterbottich filtern und in Gärbehälter laufen lassen.
   Das ergibt die Vorderwürze mit hohem Stammwürzegehalt.
 


   Nachguss:

   Wasser für Nachguss erhitzen max 78°C  Maischesack mi dem Malz erneut in den Braukessel (Einmachtopf) geben.  
   Öfter umrühren und Maischesack bewegen.ca 20 Minuten

   Nachguss abläutern ,anschwänzen:
   Maischesack erneut in den Läuterbottich geben und Nachgusswasser langsam  darüber gießen
   In Gärbehälter laufen lassen.   Dauert längere Zeit.

  Durch das Mischen von Vorderwürze und Nachguss wird der Stammwürzegehalt niedriger.

  Die Maische heist jetzt ___Würze


  Kochen:

  Die Würze wird jetzt wieder in den Braukessel gegeben und zum kochen gebracht

   Nach Kochbeginn werden Hopfenpellets oder Hopfendolden zugegeben
   je nach Rezept in 1 bis 3 Gaben

   Kochzeit meistens etwa 90 Minuten


Whirlpool
Nach dem Kochen wird mit dem Braupaddel durch kräftiges Umrühren ein sogenannter Whirlpool erzeugt. Der Hopfen setzt sich dabei zu einem Kegel am Topfboden ab. Leichteres abschlauchen ohne Hopfentrub.


   Abkühlen:

   Danach  erfolgt das Abkühlen

   Entweder mit einem Würzekühler oder durch abkühlen lassen über Nacht bis die Anstelltemperatur für die Brauhefe erreicht ist.
   Untergärige Hefen arbeiten in tieferem Temperaturbereich, obergärige bei Zimmertemperatur.


 Hefe anstellen:  ca 11 gr. Trockenhefe nach Vorschrift (Beutelaufdruck) anstellen in etwas lauwarmen Wasser. evtl. etwas Zucker zugeben.
 Hefe benötigt viel Sauerstoff. (Deshalb kräftig umrühren beim einfüllen in die Würze.)


   Schlauchen:
  Jetzt wird die Würze mittel eines dünnen Kunststoffschlauches vorsichtig in den Gärbehälter abgefüllt ,keinen Hopfentrub ansaugen ,und
  die entsprechende Hefe eingerührt.  Hefe einrühren mit Braupaddel und mit viel Sauerstoff anreichern.


   Gärung:

   Der Gärverlauf dauert bei obergärigem Bier je nach Hefesorte nur einige Tage.
   Der braune Schaum der sich bei der Hauptgärung bildet muss ab und zu mit  einem Schaumlöffel abgeseiht werden.

    Mit der Bierspindel wird der Abfüllzeitpunkt ermittelt  ,je nach Rezept unterschiedlich. Wenn das pluppern nur noch etwa alle 150 Sekunden  
    stattfindet.

   Oder warten bis gar keine Blasen mehr aufsteigen und dann etwa 1/2 Teelöffel Zucker je. 0,5 Liter Bügelflasche zugeben (Speise um Kohlen
   säure zu erzeugen)
  

    Abfüllen:

   Bügelflaschen und Verschlussgummis heis reinigen

   Wenn der Abfüllzeitpunkt,mit Bierspindel gemessen,ereicht ist wird das Jungbier in Bügel Flaschen geschlaucht.
   Schlauch dabei tief in die Flasche stecken,schäumt weniger und lässt sich besser abfüllen oder Abfüllvorrichtung verwenden.
   Vorher besser Abtropfwanne unterstellen.
   Nach 2 Tagen Plop Test machen:  Normaler Plop = in Ordnung      Lauter Plop = zu früh abgefüllt,mehrmals entlüften. 
   Kein Plop=zu spät abgefüllt  je Flasche 1/2 Teelöffel Zucker zugeben (Nachgärung)


   Lagern:

  Bier bis zum genießen min 4 Wochen kalt lagern, untergärige und stark alkohohlhaltige Sorten wesentlich länger.

 Vorher naschen erlaubt.



   Welche Geräte weden benötigt:?     Welche Kosten entstehen?



                            Kühlschrank bei untergärigem Bier, je nach Hefesorte erforderlich

   Braukessel:   Einmachtopf mit etwa 30 Liter     ca 120€

                            Gärbehälter mit etwa 30 Liter      ca 30€

                           Läuterbottich = 2 größere Plastikeimer mit etwa 20 Liter    ca 6€
                           ein Eimer wird mit einem Auslaufhahn (Baumarkt) versehen
                           der andere bekommt kleine Löcher von 0,8 bis 1,5mm  (Multidremel verwenden) in den Boden gebohrt(dient als Filter)
                          
                           Brauerjod   ca3€

                           Bierspindel   ca 10€
     
                           Maischesack  ca.20 bis 25€

                           Hopfensack ca1€


                        Braumalz geschrotet ca 1,50€ bis 2,50€ je nach Sorte , größere Mengen ab 25 KG wesentlich billiger
  
                        Hopfenpellets 100gr ab 3€   reicht für 2 bis 3 Brauvorgänge je nach alfa Gehalt des Hopfens

                        Trocken Hefe ab ca 2€  aufwärts kann eventuell rehydriert und mehrmals verwendet werden
                        Flüssighefe ist wesentlich teurer



                      Kosten für 20 Liter Bier etwa 12€ je nach Sorte
                      Starkbiere erfordern mehr Braumalz





        Hopfen Sorte Nordbrauer                 


                                   


Braumaterial :    Malz,Hopfenpellets ,Hefe ,Zusatzstoffe                                                                            Winter Bier:    untergärig   mit Zusatz von Honig,

                                                                                                                                                                                                               Zimt und Nelken





     

Schrotmühle zerlegt:                                                                                                       Braumalz im 25 KG Sack

Vor dem Brauen muss das Braumalz geschrotet weden.
Es gibt auch fertig geschrotetes Malz in vielen Sorten zu kaufen 


          

Brauen zu Hause     Gärbehälter                                      Einkochtopf als Sudpfanne                                   untergärig   Pils nach alt Pilsner Brauart



                        


                  Braumalz     / hier  Münchner Malz                                                                             Gerstenflocken:   zb für irisches Stout Bier



                                                      

Hopfen Pellets / Hopfensäckchen 

Hopfenpellets Typ 90 entsprechen in etwa dem Gewicht von Hopfendolden und sind leichter zu verarbeiten                       Schwarzbier
Es gibt Bitterhopfen und Aromahopfen  Die a (alfa Zahl gibt Aufschluss über die Bittere des Hopfens.

 alfa 3,5 =wenig bitter    alfa 7,5 mittelbitter         alfa 11,0 sehr bitter 



 

Bier Hefen im 11 gr Päckchen                                                                                                       selbst geerntete Bierhefe


Für Pils, Export usw verwendet man untergärige Hefe       längere Gärung ,milder harmonischer Geschmack, längere Haltbarkeit

Für Weizenbiere ,Kölsch usw obergärige Hefe                    schnellere Gärung    spritzigere Biere, kürzere Haltbarkeit




           


Einmaischen der Braugerste   (Brau Malz)    Maischesackverfahren                                                              Französiches Schwarzes


  

Beim Maischesackverfahren entfällt das ständige ümrühren des Malzes      Rühren der Maische (verschiedene Braumalze und Brauwasser)
 von Hand

Der Sack dient auch zum leichteren Abläutern des Bieres









Jodprobe mit Brauerjod und Maische zur Festellung der Verzuckerung


                  

Vorderwürze eines Stout Bieres          Hohe Stammwürze                                            Fertige Würze mit Nachguss fertig zum Kochen


                                  

Abläutern: Der Läutereimer besteht aus zwei Eimern.                                            Englisches Porter

Der äusere mit Ablaufhahn
Der innere mit 0,8 bis 1,5 Millimeter großen Filterlöchern
Auffangbehälter dient als Gärgefäß



         


Abläutern bei 78°C    über Tuch                                                                                                          Würze kochen bei 100°C


            


Hopfen kochen                                                                                                                Gärbehälter 


Nach dem Kochen und abkühlen auf ca 15°C wird dem Sud die Bierhefe zugesetzt

und kräftig verrührt zwecks Sauerstoffaufnahme zum besseren Vergärungsstart

Vergärung dauert 5bis 10 Tage je nach Brauart   (obergärige Hefe arbeitet zb. schneller

und bei höheren Temperaturen als untergärige Hefe)








Pils

 Pils Bier ist ein untergäriges Vollbier. Es stammt aus  Pilsen ,dem jetzigen Tschechien und wurde von einem bayerischen Braumeister durch Zufall   1842 erfunden.  Untergärig bedeutet, dass das Bier nach der Hefezusetzung bei einer Temperatur zwischen 6° und 12° Celsius reift . Die Hefe setzt sich nach der Gärung unten am Boden ab. Pils Bier hat einen leicht bitteren Geschmack und ist gut lagerbar. Es besitzt eine goldgelbe Farbe und einen feinporigen  Schaum. Der Geschmack ist leicht herb und bitter. In Deutschland sehr beliebt.

Alkohol:  ca 5,0 Vol.%
Stammwürze:  ca 12 %


Export

Export  Bier ist ein untergäriges Vollbier mit   mehr Alkoholgehalt wie Pilsener.   Export Bier ist lange haltbar ,besitzt  ein intensives Malzaroma und schmeckt wenig bitter. Es hat eine helle bis dunkelgelbe Farbe .

Alkohol:ca 5,5 Vol. %
Stammwürze: 12 -13 %



Schwarzbier


Schwarzbier ist ein kräftiges Bier. Es schmeckt leicht bitter, malzig und sehr intensiv.
Seine dunkle Farbe erhält Schwarzbier durch Braumalz, dasbei etwa 100°C bearbeitet wird und dadurch dunkler ist.

Alkohol: ca 5 Vol. %
Stammwürze: ca 12%



Weizenbier

Weizenbier ist ein leicht süßlich schmeckendes süffiges Bier, das obergärig gebraut wird. Typisch ist sein Weizenaroma.  Es schmeckt nur leicht bitter und enthält viel Kohlensäure welche für einen vollen Schaum sorgt.
Weizenbier enthält einen gewissen Anteil an Weizenmalz
Eignet sich sehr gut mit Limonade als Durstlöscher im Sommer (Radler oder Elsterwasser)

Alkohol: ca 5,5 Vol. %
Stammwürze: ca12 %


     


Der Vorteil für Hausbrauer
Der Vorteil für den Hausbrauer liegt darin ,das er sich nicht an das Deutsche Reinheitsgebot halten muss.


Malzsorten zur Bier Herstellung

Grundmalze:
Pilsner Malz      Wiener Malz     Münchner Malz    Rauchmalz    Weizen Malz    Red X  Malz     Pale Ale Malz


Caramel Malze

Cara Pils    Cara hell    Cara münch   Cara bohemian   Cara belg    Cara red usw.


Für Schwarzbier:  Röstmalz  Farbmalz  Schokomalz


Für rötliche Biere: Melanoidin Malz ,  auch in Red X enthalten


Für englische Biere:  Gerstenflocken


Zusatzstoffe: Zucker  Honig  Schokolade  Kaffe   Gewürze   Früchte   (zb. für Weihnachtsbier , Gewürzbier, Fruchtbier usw.)



                    

REZEPTE ZUR BIERHERSTELLUNG

Breuberger  Rotes Pilsner untergärig    ca 20 Liter          3stufiges Infusionsverfahren   / Maischesacktechnik

400gr Pilsner red Malz
300gr cara red malz
150gr Melanoidin Malz
100gr Gerstenflocken
Hopfen pellets    90er  Saazer 4%alfa    60 gr.             Kochanfang 30gr /      Mitte 20gr /   10 min vor Kochzeitende10gr/
Trocken Hefe  untergärig     safelager 11gr


Hauptguss 17 Liter Brauwasser
Nachguss 13 Liter Brauwasser


Einmaischen bei 50°C      20 Minuten rasten
erhöhen auf          60°C      20 Minuten rasten  
erhöhen auf          65°C      30 Minuten rasten
erhöhen auf          70°C      20 Minuten rasten
Jodprobe durchführen
Abmaischen  bei 76°C      ca 20 Min.
Hauptguss Läutern
Nachguss auf 76°C erhitzen
Läutern
Kochzeit   90 Minuten
Abkühlen       Sedimentation über Nacht
Hefe anstellen  lt. Angabe     Würzetemperatur beachten
Gärung im Kühlschrank bei ca 12°C 


     




Irish Stout  obergärig   Starkbier                      Einstufiges Infusionsverfahren   ca 10  Liter


Wiener Malz  2500gr

Gerstenflocken 700gr

Farbmalz 200gr

Hopfen      9gr Bitterhopfen11%alfa  30gr Aromahopfen 5%alfa  in einer Zugabe kurz nach Kochbeginn

Hefe obergärig

Einmaischen bei 40°C    20 Minuten

1 Rast bei 66°C  90 Minuten

Abmaischen bei 76°C

Hauptguss 10 Liter Brauwasser

Nachguss 8 Liter  Brauwasser

Abfüllzeitpunkt um 5%

Sehr bekömmlich        Nachtschwarz           cremiger Schaum       leichter Malzkaffe Geschmack






Pale Ale obergärig

und so wird es gemacht. ergibt 20Liter Bier mit 12,% Stammwürze und etwa 5% Alc.

4000 gr. Pale Ale Malz
500 gr. Caramel Malz Pils
70 gr. Farbmalz

15 Liter Wasser für den Hauptguss 17 Liter für den Nachguss

11 gr. Hefe obergärig
30 gr. Aromahopfen mit 7%alfa (ich habe Wakatu Hopfen mit 6,9 alfa verwendet)

Eingemaischt wird bei 44°C für 25 Minuten
Danach folgt eine 90 minütige Rast (Kombirast) bei 66°C
Temperatur auf 78°C hochfahren. 20 Minten ruhen lassen.
Abmaischen und Nachguss auf 78°C erwärmen.
Kochzeit 90 Minuten.
Hopfen nach 15 Minuten Kochzeit zugeben.
Abkühlen.
Hefe anstellen und zugeben.
Gärdauer ca. 1 Woche bei 18 bis 20°C
Abfüllen in Bügel Flaschen,Zucker oder Speise zugeben. (zur Bildung von Kohlensäure)
Bei zuviel Druck Flaschen entlüften.
Reifezeit bei 15°C mindestens 6 Wochen







Ur Pilsner


Rezept für ca. 20 Liter Urpils untergärig

3900 g Pilsner Malz
100 g Rauchmalz
500 g Cara Pils

50 g Saazer Hopfen 3,9 alfa    (alfa Werte ändern sich  je nach Jahr und Ernte)
Hefe safelager untergärig

Einmaischen bei 40 °C 20 Minuten
1 Rast bei 60 °C 20 Minuten
2 Rast bei 65 °C 30 Minuten
3 Rast bei 70 °C 20 Minuten
Jodprobe durchführen
Abmaischen bei max. 78 °C
Läuterruhe
Nachguss erhitzen
Läutern
Kochen 120 Minuten (bei orginal Pilsner Art)  90 Minuten reichen auch.
Hopfen in 3 Gaben zusetzen
Abkühlen auf 15 °C
Stammwürze messen
Hefe anstellen
Gärung ca. 10 Tage
Abfüllen in Flaschen, Zucker zusetzen (Speise)
Nachgärung bei 20 °C ca. 14 Tage
danach bei möglichst 7 °C
Trinkfertig nach 8 Wochen




Porter , ein abgeschwächtes finnisches Starkbier gegenüber dem Original


ergibt ca. 15 Liter Starkbier mit gut 18°Plato Stammwürze Dunkel wie die Nacht, Röstaromen von Kaffe und Caramel. gut 7% Alc.

3750 gr. Pilsner Malz
450 gr. Cara red
450 gr Farbmalz
Zusatz 500 gr weisser Haushaltszucker

Hauptguss 15 Liter - Nachguss 12 Liter

Hopfen 20 gr Aurora 7,6 alfa und 25 gr Mandarina bavaria 7,3 alfa

Hefe obergärig

Einmaischen bei 40°C 20 Minuten
Kombirast bei 66°C 90 Minuten
Abmaischen bei max 78°C
Läuterruhe 20 Minuten

Nachguss erhitzen auf 78°C
Läutern und Nachguss geben
Kochen 90 Minuten

Am Kochzeitanfang Hopfen zugeben
Abkühlen
Hefe ansetzen

Gärdauer ca. 1 Woche
Nachgärung bei Zimmertemperatur 14 Tage
danach möglichst kühl lagern

Trinkfertig nach 8 Wochen , später schmeckt es noch besser. Einige Flaschen aufheben.








Rauch Schwarzbier

Rezept ergibt ca. 20 Liter Bier

Malz:
500 g Rauchmalz
4000 g Pilsner Malz
350 g Farbmalz

Hauptguss 16 Liter Wasser, Nachguss 17 Liter Wasser

Hopfen:
40 g Premiant 4,4 alfa
6 g Mandarina Bavaria 7,2 alfa
3 g Aurora 7,7 alfa
10 g Saazer 3,9 alfa
4 g Hallertauer Bitterhopfen 17,9 alfa

Hefe
11 g Hefe obergärig

Rastgänge:
Einmaischen bei 50°C für 20 Minuten
1 Rast ( Kombirast ) bei 68°C für 90 Minuten
Abmaischen bei 76°C

Läuterruhe 20 Minuten, danach Abmaischen und Nachguss ansetzen 76°C

Hefe vorbereiten

Nachguss in 3 Gaben geben

Kochzeit 90 Minuten

Hopfen in 3 Gaben geben, nach 10 Minuten, 60 Minuten und kurz vor Kochzeitende

Abkühlen und Hefegabe

Gärdauer ca 6 Tage, danach Abfüllen und Zuckergabe

Stammwürze 12.5°Plato

Nachgärung : 2 Wochen bei Zimmertemperatur, danach möglichst kühl lagern

Trinkfertig nach 4 bis 6 Wochen








Dunkles Keller Rauchbier


Zutaten für 20 Liter Bier:

1500 gr.Pale Ale Malz
2000 gr.Red X Malz
300 gr. Cara bohemian
100 gr. Farbmalz
300 gr. Weizenmalz
800 gr. Rauchmalz
500 gr. Zucker
11 gr. Hefe obergärig zb. nottingham
29 gr. Hopfen Bobek Aroma 3,8 %alfa
15 gr.Hopfen Aurora 7,7% alfa
Hauptguss 16 Liter Wasser
Nachguss 18 Liter Wasser


Einmaischen bei 50°C 20 Minuten
1 Rast: (Kombirast) bei 68°C 90 Minuten
Jodprobe
Abmaischen bei 76°C
Läuterruhe 20 Minuten
Läutern
und Nachguss erhitzen auf 76°C
Nachguss (anschwänzen)
Kochen 90 Minuten (Zucker Mitte Kochzeit zugeben)
Hopfen in 3 Gaben
Abkühlen
Stammwürze messen ( ca14°Plato ) rund 6% alc.
Hefe ansetzen.
Hauptgärung etwa 5 Tage
Abfüllen in Bügelflaschen
2 Wochen Nachgärung
danach Kühlung
Trinkfertig nach 6 Wochen





Red Smoke " Rauchbier"
Ergibt ca 20 Liter kräftiges Rauchbier mit leicht rötlicher Farbe . Bester Geschmack nach ca. 12 Wochen

2350 gr. Red X Malz
250 gr. Melanoidin Malz (ergibt leichte Rotfärbung)
1850 gr. Rauchmalz
200 gr. Cara Pils
Zusatz: 250 gr. Haferflocken (sorgt für sämigen Schaum)

Hauptguss 20 Liter Nachguss 13 Liter

Hopfen: Bobeck 3,8 alfa 60 gr.

Hefe: nottingham obergärig


Einmaischen bei 40°C 20 Minuten
1 Rast bei 52°C 25 Minuten
2 Rast bei 62 60 Minuten
3 Rast bei 72°C 15 Minuten
Jodprobe
Abmaischen bei max 78°C
Läuterruhe ca 20 Minuten
Nachguss auf 78°C erhitzen
Abläutern(Filtern)
Kochzeit 90 Minuten
Hopfenzugabe in 3 Gaben
Abkühlen auf 20°C
Stammwürze messen ca 14°Plato
Hefe ansetzen
Gärdauer ca. 5 Tage
Abfüllen
Nachgärung bei 20°C 14 Tage
danach kühl lagern
Genussreif nach 6 bis 8 Wochen



Böhmisches Tennenmalz Dunkel (Schwarzbier)

Zutaten für ca 20 Liter Bier:


2000 gr. Böhmisches Tennenmalz
2000 gr. Münchner Malz
300 gr. Farbmalz
100 gr. cara bohemian
60 gr. Saazer Aroma Hopfen mit 4% alfa
obergärige Hefe 11 gr.

Rastzeiten:

Einmaischen bei 50°C für 20 Minuten
Kombirast 68°C für 90 Minuten
Abmaischen bei max. 78°C

Danach läutern und Nachguss,90 Minuten Kochen und Hopfengabe am Anfang der Kochzeit ,Abkühlen, Hefe anstellen, Gärung, Abfüllen,Lagern. Trinkfertig nach ca. 6 Wochen.








Weihnachts Bier


Rezept für ca. 20 Liter

3900 gr. Münchner Malz
900 gr. Rauchmalz
500 gr. Cara Pils
500 gr. Honig
1 Zimtstange
10 Nelken
35 gr. Aroma Hopfen mit etwa 7,5 alfa
Hefe safelager 11 gr.

Hauptguss 20 Liter Nachguss 14 Liter

Einmaischen bei 40°C 20 Minuten
1 Rast bei 50°C 25 Minuten
2 Rast bei 62°C 35 Minuten
3 Rast bei 72°C 40 Minuten
Jodprobe
Abmaischen bei max 78°C
Läuterruhe 20 Minuten
Nachguss erhitzen
Abläutern
Kochen 90 Minuten
Hopfenzugabe am Anfang der Kochzeit
Zimt und Nelken zugeben bei Beginn der Kochzeit
Abkühlen
Honig beim Abkühlen einrühren (30°C)
Hefe anstellen
Gärdauer ca. 10 Tage
Nachgärung bei 18°C 14 Tage
danach möglichst kühl 2°C
Trinkfertig nach 4 bis 8 Wochen









Indian Pale Ale Erdbeer,Banane



Rezept für 20 Liter Bier

4000 g I P A Malz
250 g Roggen Malz
250 g Farbmalz

Zusätze: 350 g Rohrzucker, 100 g Erdbeeren, 1 vollreife zerdrückte Banane

Hauptguss 15 Liter Wasser Nachguss 17 Liter Wasser

Hopfen 30 g Mandarina bavaria 7,6 alfa

Hefe obergärig

Einmaischen bei 50 °C 20 Minuten,
Erdbeeren und Banane zugeben
Kombirast bei 66 °C 100 Minuten
Abmaischen bei max. 78 °C
Läuterruhe 20 Minuten
Nachguss erhitzen auf 78 °C
Läutern und Nachguss

Kochen: Zuckerzugabe bei Kochzeitmitte
Hopfenzugabe in 3 Gaben (Anfang, Mitte, Ende Kochzeit)
Abkühlen auf 20 °C
Hefe anstellen
Gärdauer ca. 1 Woche
Abfüllen in Flaschen, Zuckerzugabe
Nachgärung 14 Tage, eventuell Flaschen entlüften
danach kühle Lagerung
Trinkfertig nach etwa 4 bis 6 Wochen.





Rezeptteil wird nach und nach erweitert.






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